Myron – Never Regret
In Anlehnung an den Album-Titel zu schreiben, Myron bereuen nichts, wäre zu einfach. Das neue Album des Basler Duos Chris Haffner/Manu Gut ist mehr als eine Sammlung von 12 neuen, süffigen Pop-Songs. Und überhaupt: Was heisst schon „süffig“? Etwas, das man nebenbei gedankenlos vernascht? Mit solchen Worten wird man dem Album nicht gerecht! „Never Regret“ ist ein Statement, das Album markiert einen neuen Abschnitt im musikalischen Leben von Myron – und ist alles andere, als eine kleine Nachspeise. „Never Regret“ ist der Hauptgang!
Um es vornweg zu nehmen: Myron erfinden sich auf ihrem dritten Album nicht neu. Prägende Melodien, getragen von Manu Gut’s Stimme und Chris Haffners Gitarre sind der rote Faden, der sich durch die 12 neuen Tracks zieht. Myron klingen auch auf „Never Regret“ noch nach Myron. Und doch gibt es grundlegende Unterschiede zu den beiden Vorgängern „On Air“ (2008) und „One Step Closer“ (2009): Die Songs kommen griffiger, direkter, ja, rauer daher. Schon mit dem Opener „How it's gonna be“, treten Myron derweil kräftig aufs Gas. Doch auch die Hammer-Ballade „If it ends“ steht sinnbildlich für den neuen Weg, den Myron eingeschlagen haben: Die Streicher wurden im Studio live eingespielt. „Wir wollten keine Synthis mehr“, sagt Manu. „Wir wollten echte, natürliche Sounds auf dem Album.“ Genau das ist es, was „Never Regret“ ausmacht: Eine ungekünstelte Natürlichkeit, die sofort ansteckt.
Grund eins für diese Natürlichkeit: Zeit: „Wir hatten alle Zeit der Welt für die Produktion des neuen Albums – oder wenigstens fast“, sagt Chris. Grund zwei für diese Natürlichkeit: Selbstvertrauen: „Wir haben uns endlich gewagt, alles selber zu machen“, sagt Manu. Will heissen: Chris Haffner amtete nicht nur als Co-Songwriter, sondern auch gleich als Produzent. Grund drei für diese Natürlichkeit: Gesunde Selbstkritik: „Wir mussten von Anfang an, dass wir das Ding nicht selber mischen können“, sagt Manu. „Deshalb suchten wir jemanden, der unsere Ideen umsetzen konnte.“ Myron wurden fündig bei Steve Power in London; dem Mann, der Robbie Williams in dessen Solo-Anfängen den nötigen Schliff und die nötige musikalische Eigenständigkeit verpasste.
„Wir waren bei der Produktion von ‚Never Regret’ nie unter Druck“, sagt Chris. „So hatten wir die Möglichkeit, Dinge auszuprobieren, zu ergänzen – und, was noch viel wichtiger ist, wieder zu verwerfen!“ Try and error sei oft Bestandteil der Arbeit gewesen. Das Ergebnis aus einem Jahr tüfteln, basteln, ausprobieren, ergänzen und wieder entschlacken: 12 typische Myron-Songs getragen von grossen Melodien und eingängigen Hooks, die nun aber in ein völlig neues Klang-Kleid gepackt wurden. Ein natürliches Klang-Kleid. „Wir wollten einen natürlichen, einen authentischeren Sound finden“, sagt Manu. Was mitunter auch mit der Band um Gut und Haffner zu tun hat: Einige der Musiker, welche das Duo schon live begleitet haben, spielten nun die neuen Songs im Studio ein. „Die Jungs kennen uns und wissen, welche musikalischen Vorstellungen wir haben“, sagt Manu. Dieses Gesamtpaket dürfte schuld daran sein, dass die Songs auf „Never Regret“ abbilden, wofür Myron live stehen: Direkten, druckvollen Gitarren-Pop, der durchaus auch Ecken und Kanten haben kann.
“Destiny is no matter of chance. It is a matter of choice.” – “Schicksal ist nie eine Frage der Chance sondern eine Frage der Wahl.“ Dieses Zitat von Isaac Newton hat Myron auf dem ganzen Weg zu „Never Regret“ begleitet. „Wir mussten unser Schicksal selber in die Hand nehmen“, sagt Manu. Chris fügt an: „Und wir haben es keine Sekunde bereut.“ Es ist eben doch so einfach.
Myron – Never Regret
„Never Regret“, das neue Album des Basler Duos Chris Haffner/Manu Gut ist mehr als eine Sammlung von 12 neuen, eingängigen Pop-Songs. „Never Regret“ ist ein Statement, das Album markiert einen neuen Abschnitt im musikalischen Leben von Myron! Wohlgemerkt: Myron klingen auch auf „Never Regret“ noch nach Myron. Aber die Songs kommen griffiger, direkter, ja, rauer daher. „Wir wollten echte, natürliche Sounds auf dem Album“, sagt Manu. Genau das ist es, was „Never Regret“ ausmacht: Eine ungekünstelte Natürlichkeit, die sofort ansteckt. Ein Grund für diese Natürlichkeit: Selbstvertrauen: „Wir haben uns endlich gewagt, alles selber zu machen“, sagt Manu. Will heissen: Chris Haffner amtete nicht nur als Co-Songwriter, sondern auch gleich als Produzent. Das Ergebnis aus einem Jahr tüfteln, basteln, ausprobieren, ergänzen und wieder entschlacken: 12 typische Myron-Songs getragen von grossen Melodien und eingängigen Hooks, die nun aber in ein völlig neues Klang-Kleid gepackt wurden.
„On Air“, 2008
„Say you want me“ schlug ein wie eine Bombe in die Airplay-Charts. Gleich mit ihrer ersten Single sang sich das Basler Duo Myron in die Herzen der Fans und der Radiohörer – und vor allem in die Gehörgänge der selben. Das Debut „On Air“ setzte Massstäbe. Da kamen zwei Schweizer, die sich frech und unbescheiden an internationalen Standards orientierten, ohne dabei aber die Bodenhaftung zu verlieren. Die Anekdote, wie Myron zu ihrem Deal kamen, ist sinnbildlich: Sie wollten ihre Demo-CD ursprünglich SONY BMG Deutschland zukommen lassen, verwechselten aber die Adresse und schickten ihr Songmaterial stattdessen nach Zürich zu SONY BMG Schweiz. Der zuständige A&R-Mann war dermassen begeistert, dass er bereits während der ersten Hörprobe den Kontakt zur Band suchte. Das kommt nicht alle Tage vor, ein noch ungeschliffener Rohdiamant hatte sein Ziel gefunden. Der Rest ist Geschichte: Das Album hielt sich sieben Wochen lang in den Album-Charts, die „Say you want me“ 15 Wochen in den Single-Charts.
„One Step Closer“, 2009
„One Step Closer“ war nicht nur der Titel des zweiten Albums von Myron; der gleichnamige Song wurde 2009 auch zum wahren Airplay-Überfllieger. Bei unzähligen Live-Konzerten hat das Basler Duo seine Songwriter-Skills weiter geschärft und in aller Ruhe an neuen Songs gefeilt, die das Versprechen locker erfüllen, das mit ihrer Debüt-CD gegeben hatten. Kaum eine andere Schweizer Band hat 2008 mehr Auftritte absolviert als Myron. Mit „One Step Closer“ wollten Myron einen Schritt näher zur Essenz ihrer Songs kommen. Fokussierter arrangiert und instrumentiert, verblüfften Myron mit ihrer Bandbreite. An den Reglern sass Fred Hermann (Bligg, Sandee), der schon das Debüt betreut hatte. „One Step Closer“ Album hielt sich 14 Wochen lang in den Album-Charts, die gleichnahmige Single 20 Wochen in den Single-Charts.
